Besichtigung vor Ort

Der Kirchengemeinderat traf sich am 21. März 2017 neben dem Instrument. Organistin Katja Bauke berichtete, in der Orgelrücklage befinde sich noch ein mittlerer fünfstelliger Betrag. Dieses Geld stammt aus Benefiz-Konzerten mit Ludwig Güttler und aus einer Erbschaft. Damit soll in 2017 eine komplette Überholung der bestehenden Orgel bezahlt werden.


Jetzt soll das Beste aus dem vorhandenen Instrument gemacht und es für die nächsten 50 Jahre fit werden. Staubablagerungen, vor allem von Renovierungsarbeiten in der Kirche in 2002, müssen beseitigt werden, jede der rund 2.000 Pfeifen dazu entnommen und gesäubert werden. Allein mit der Reinigung, die turnusmäßig alle 20 bis 25 Jahre erforderlich ist, lässt sich schon ein strahlender, glänzender Klang erreichen.


Wo liegen nun die Mängel? Einige Pfeifen sind nicht spielbar, bleiben schlicht stumm. Einmal kam es sogar zu einem „Tastenhänger“, der Ton ging nicht wieder aus. Der Schweller des dritten der drei Manuale ist schwergängig, Etwa jedes vierte Register ist nicht nutzbar, weitere nicht gut intoniert, wie Klangproben von „Posaune“ oder „Oboe“ hören lassen. Ideal wäre, einige neue Register einzubauen, um z. B. französische Stücke spielen zu können.


Pastor Billet, der einige Sequenzen vorspielte, fiel bei seinen ersten Versuchen an der Orgel vor einem Jahr auf, dass an diesem Instrument untypisch das Hauptmanual nicht mit dem Pedal gekoppelt ist. Dies bestätigte ihm auch der Kirchenmusikdirektor einer benachbarten Landeskirche, der hier zu Gast war. Er teilt die Ansicht, unser Instrument sei zwar nichts Besonderes, aber solide gebaut. Man solle aber mehr Klangvolumen schaffen, um auch anspruchsvolle Stücke, z. B. die Toccata von J. S. Bach, spielen zu können. Die Pedal-Koppelung ist eine Voraussetzung für mehr Volumen.


Der Kirchengemeinderat ist sich einig, jetzt drei Angebote von Orgelfachbetrieben einzuholen. Auch über eine jährliche Stimmung der dann runderneuerten Orgel, die in den letzten Jahren vernachlässigt wurde, wird nachgedacht.

Orgelprospekt, oberer Teil Orgel-Innenleben mit div. Pfeifen aus Metall

Reparaturen in 2013


Die Firma Beckerath hat im August 2013 diese Reparaturarbeiten und die Nachintonation zum vereinbarten Preis von 12.000 Euro ausgeführt.

Foto: Gregor Bator

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